Veranstaltung

Freitag, 8. November 2019 - 20.00 - Weimar

Lyrik und Jazz

XVIII. Weimarer Lyriknacht

Mit Margret Kreidl, Carolin Callies, Sebastian Unger, Max Sessner sowie dem Jazz-Quartett AG Form Berlin/Köln (dr, b, g, synth).

Es moderiert Nancy Hünger.

Ort: Stadtbücherei Weimar (Steubenstraße 1).
Eintritt: 10,- € / 6,- € / 1,- € WP

Die Weimarer Lyriknacht ist eine gemeinsame Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V., des Lese-Zeichen e.V., der Stadt Weimar und der Jazzmeile Thüringen mit der freundlichen Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen.


Hintergrundinformationen:

Margret Kreidl, geboren 1964 in Salzburg, lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Schreibt Lyrik, Prosa, Theaterstücke und Hörspiele. Textinstallationen im öffentlichen Raum gehören auch dazu. Lehrbeauftragte am Max Reinhardt Seminar. Erhielt zahlreiche Stipendien und Preise. Zuletzt: Robert Musil Stipendium 2017, Outstanding Artist Award für Literatur, 2019.

Carolin Callies, geboren 1980 in Mannheim, lebt in Ladenburg bei Heidelberg. Mit „fünf sinne & nur ein besteckkasten“ legte sie 2015 ihr Debüt vor, für das sie mit dem Thaddäus-Troll-Preis und dem Jahresstipendium für Literatur des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde. 2019 erschien ihr zweiter Gedichtband „schatullen & bredouillen“. Sie moderiert Lesungen, gibt Zeitschriften heraus, übersetzt Gedichte und ist Mitinitiatorin der jährlichen Ladenburger Literaturtage.

Sebastian Unger, geboren 1978 in Berlin, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Kulturwissenschaften in Frankfurt/Oder. Veröffentlichungen von Gedichten sind u.a. in Spitzen (Suhrkamp, 2018), im Jahrbuch der Lyrik, in Edit, Bella Triste und Ostragehege zu finden. 2011 erhielt er den Lyrikpreis des 19. Open Mike. Sein erster Gedichtband „Die Tiere wissen noch nicht Bescheid“ erschien 2018 bei Matthes & Seitz Berlin und wurde in diesem Jahr mit dem Frankfurter Lyrik-Preis sowie dem Düsseldorfer PoesieDebütPreis ausgezeichnet.

Max Sessner, 1959 in Fürth geboren, ist von Hause aus Buchhändler und lebte lange Zeit in Nürnberg, Würzburg und München. Seit 2008 ist er in Augsburg in der Stadtbücherei tätig. Seine Texte weisen im Erscheinungsbild oft eine kompakte, block- oder stelenartige Form auf. Inhaltlich setzt er sich mit den einfachen Dingen, dem Alltäglichen auseinander. Er sei ein Beobachter der Wirklichkeit, so die Zeitschrift „die horen“. Dabei „spürt [er] all dem nach, was hinter den Dingen, den Bewegungen, den Sätzen liegt.“ Neben seinen eigenen Gedichtbänden wurde seine Lyrik in verschiedenen Zeitschriften und im Jahrbuch der Lyrik veröffentlicht.

Jazz-Pop-Post

DE// Die Berliner Band AG Form gründete sich im Frühjahr 2015 und meldete sich im Dezember des selben Jahres mit der EP „Lichtenberg“ erstmals zu Wort. 2017 erschien mit „Commons“ das erste Album der Band. Stilistisch irgendwo zwischen Jazz, Pop und Post-Allerlei erweist sich ihre Musik vielleicht gerade darin als zeitgemäß, dass sie die Grenzen traditioneller Genres als musikalische Grenzen verweigert.

ENG// The Berlin-based band AG Form was founded in 2015 and released a first EP „Lichtenberg“ in december of this very year. 2017 they released their first LP „Commons“. Stylistically somewhere between Jazz, Pop and various Post-Genres their music proves to be contemporary not least because of its refusal of traditional genre-boundaries.

Programm JAZZMEILE Thüringen

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AG Form (Berlin)