Veranstaltung

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 |  Weimar-Tiefurt
Tina Stroheker: Luftpost

für eine Stelzengängerin. Die Geschichte einer Begegnung und eines späten Coming Outs.

Die Hommage einer Frau an eine Frau. Notate einer Selbsterkundung. Ein Bekenntnis. Einladung zum Gespräch und innerer Monolog. Hohes Lied und Winterreise – 86 Skizzen, literarische Briefe voller Genauigkeit, Sinnlichkeit und Zartheit, eine poetische Studie über die Liebe.

Ort: Alte Mühle, Hauptstraße 19a, Kaminsaal

Eintritt: 5,- € / 3,- €

Pressestimmen:

 „Tina Stroheker ist ein Wagnis eingegangen. In sehr persönlichen Miniaturen zeigt sie Momentaufnahmen einer Selbsterkundung. 86 Skizzen einer Begegnung, 86 Bilder voller Zweifel, 86 Momentaufnahmen von Begehren, 86 mal Sehnsucht, 86 Bekenntnisse von Liebe. Tina Stroheker zeigt viel, ganz nah, und ist doch Lichtjahre entfernt von Exhibitionismus. Kaum dass einem die Worte ins Herz stürzen, finden die Zeilen schon ihr Ende. Die Kürze der poetischen Miniaturen bringt Leichtigkeit in tiefe Gefühle, lässt Raum frei zur Selbsterkundung. Das Buch zeichnet das Suchen von Liebe zwischen zwei Welten nach und ist doch viel mehr als ein Liebesroman. Mit der ihrem literarischen Schaffen eigenen Präzision beschreibt die Autorin eine emotionale Achterbahnfahrt, die keinen Voyeurismus bedient, sondern Freude an sinnlicher Poesie voller Zartheit und Verletzlichkeit schafft. Die mutige Hommage einer Frau an die Liebe zu einer Frau ist ein Bekenntnis. Und lädt zur Auseinandersetzung mit dem Wesentlichen ein – exakt, schonungslos und voller Wärme.“ Andrea Maier, NWZ

„Jede Zeile ein Anruf ins Eigene, um zu hören, wie der Pulsschlag der Liebe ein- und aussetzt. Herzzeilen, wie ich sie gerne lese und nachspüre (auch ins Eigene).“ José F. A. Oliver

 „Jede Miniatur ist eine Umkreisung, Einkreisung eines Kerns, der mit Erfahrung und Gefühl zu tun hat. Szenenbilder wie aus einem Film, Szenische Sprachbilder. Man kann, was man zu sagen hat, nicht wählen, es findet einen – diese Erfahrung klingt zwischen den Zeilen.“ Walle Sayer

 „Begehren, Verbundenheit, Bezauberung – all das liegt von allem Anfang an offen, aufgeblättert in schönster Form. Die Ich-Erzählerin hingegen ist sich dessen nicht sicher, erwandert schließlich in einer Spirale den eigenen Knotenpunkt. Mitunter scheu, unschlüssig oder gar ungläubig dem gegenüber, was ihr auf ihrem Weg widerfährt, eignet sie es sich mehr und mehr an. Die schwingenden Miniaturen fassen, greifen mit fortlaufendem Lesen so ineinander, dass selbst die Lücken keine Lücken sind, sondern vom jeweiligen Leser mit Eigenem zu füllen.“ Kathrin Schmidt

„Mit ihrem Bekenntnis zu Frauen fordert sie das Selbstverständnis eines überschaubaren Gefüges in der Kleinstadt heraus.“ Waltraud Schwab, taz Berlin

„Ein Wow-Buch! Ich habe es nur ein einziges Mal weggelegt, weil ich müde war, und dann am nächsten Tag in einem Rutsch durchgelesen.“  Jess Doenges, phenomenelle

Zur Autorin:
Tina Stroheker, geb. 1948 in Ulm, Lyrikern, Prosaistin, Essayistin. Vielfach ausgezeichnet, u.a. mit einem Villa-Massimo-Stipendium und dem Literaturpreis der Stadt Stuttgart. Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.
Tina Stroheker lebt meistens in Eislingen/Baden-Württemberg und ist gerne zu Lesungen bereit.