Veranstaltung

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Lyriklesung und Gespräch  |  Jena
Marcel Beyer - entfällt

Noch ist unklar,

wann die Veranstaltung nachgeholt werden kann.

Die Gunst des Augenblicks. Lyrik der Gegenwart - Thüringer Lesungen und Werkstattgespräche.

Moderation: Dirk von Petersdorff und Nancy Hünger.

Ort: Schillers Gartenhaus, Jena, Schillergäßchen 2.

Eintritt: 5,-/ 3,- €. Für Studierende freier Eintritt.

Förderer & Partner: Thüringer Staatskanzlei, Gesellschaft für deutsche Sprache e. V. [GfdS].

Weitere Informationen: HIER und HIER.

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Marcel Beyer, 1965 Tailfingen / Württemberg geboren, wuchs in Kiel und Neuss auf und lebt seit 1996 in Dresden. Er studierte Germanistik, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen. Seit 1985 veröffentlicht er in verschiedenen Publikationen Essays, Literaturkritiken, sowie editorische, literarische und journalistische Arbeiten (u.a. für Konzepte, SPEX, FAZ oder NZZ). Neben seinem umfangreichen lyrischen, essayistischen und erzählendem Werk, ist er auch als Übersetzer (u. a. E. E. Cummings, William S. Burroughs, Gertrude Stein) und Herausgeber tätig (u.a. Friederike Mayröcker: Gesammelte Prosa; Friederike Mayröcker: Gesammelte Gedichte). Als Writer in Residence war er 1996 am University College London, 1998 an der University of Warwick in Coventry und 2008 am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin-Dahlem. Er ist Mitglied der Berliner Akademie der Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des PEN-Zentrums Deutschland. Marcel Beyer erhielt zahlreiche Preise, u.a. 2008 den Joseph-Breitbach- und 2016 den Georg-Büchner-Preis.

Zuletzt erschienen: Muskatblut, Muskatblüt. Zwiesprachen - Eine Reihe des Lyrik Kabinetts München. (2016); Das blindgeweinte Jahrhundert. Essay. (2017).

Er hat den Sound der Straße im Ohr, er kennt die Testgelände der ästhetischen Avantgarden, er ist vertraut mit der tückischen Magie der Medien. Seine Texte sind kühn und zart, erkenntnisreich und unbestechlich. So ist während dreier Jahrzehnte ein unverwechselbares Werk entstanden, das die Welt zugleich wundersam bekannt und irisierend neu erscheinen lässt. (Die Deutsche Akademie für Sprache / Begründung der Jury für den Georg-Büchner-Preis)