Veranstaltung

Kooperation  |  Weimar
Erinnerung an den 01.09.1939

u.a. mit Wolfgang Haak.

Polen unter deutscher Besatzung.

Eine Veranstaltung mit Lesung, Vorträgen und Filmvorführung zur Erinnerung an den Überfall der Deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939.

Kriegsgefangen, Zwangsarbeit, vertrieben, zwangsadoptiert, ermordet, gedemütigt - die Liste der Gräueltaten, die im Namen Deutschlands und von Deutschen begangen worden sind, ist lang. Begonnen hatte das Martyrium mit dem von Adolf Hitler befohlenem Überfall auf Polen am 1. September 1939. Erinnert wird an den Tag, aber auch an die Folgen, an die historische Schuld. Die Bevölkerung der Partnerstadt Weimars, Zamość, ist 1942, also vor 75 Jahren, komplett vertrieben worden. Familien wurden getrennt, Kinder ermordet oder, falls blond, zur Fremdadoption mit Verlust der Identität gezwungen worden. Dieses schrecklichen Leids soll ebenfalls exemplarisch gedacht werden. In Vorträgen wird allgemein und im Detail eines der düstersten Kapitel deutscher Vergangenheit abgehandelt. Anschließend gibt es Gelegenheit für Ergänzungen, zur Diskussion mit dem Publikum.

Vortragende: Wolfgang Haak, Katrin Weiß (Landesarchiv Thüringen, Hauptstaatsarchiv Weimar), Johannes Steinhöfel, Dr. Johannes Bock.

Ort: Eckermann-Buchhandlung Weimar, Marktstraße 2

Veranstalter: Gedenkstätte Buchenwald, Verein Weimarer Dreieck, Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar, Kulturdirektion der Stadt Weimar mit der freundlichen Unterstützung der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V.

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, bereits durch Völkerhass, Antisemitismus auffällig geworden sind, werden ausgeschlossen.