Veranstaltung

Björn Kuhligk

Junge Literatur  |  Jena
In guter Nachbarschaft -

Summer Edition.

Lesung mit Kampmann, Kuhligk und Wenzel.

Bevor im Herbst wieder unzählige, frisch gedruckte Neuerscheinungen den Buchmarkt entern, legen wir den Fokus dieser Lesung vor allem auf noch unveröffentlichte und teilweise sich noch in Arbeit befindende Texte. Unsere Autor*innen geben damit nicht nur einen spannenden Einblick in ihr Schaffen, sondern auch in die Entstehungsbedingungen und -prozesse von literarischen Texten.

Künstlerische Projektleitung: Julia Hauck, Peter Neumann, Mario Osterland

Eintritt: 5,- € / 3,- € (nur Abendkasse)

Ort: Glashaus im Paradies, Vor dem Neutor 6

Die Reihe „In guter Nachbarschaft“ ist ein Projekt der Literarischen Gesellschaft Thüringen e. V. in Zusammenarbeit mit dem Lese-Zeichen e.V. & dem Atelier Merle Stankowski und wird unterstützt durch die Thüringer Staatskanzlei.

Anja Kampmann, geb. 1983 in Hamburg, ist vor allem als Lyrikerin bekannt. Nach zahlreichen Auszeichnungen und Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien wurde ihr erster Gedichtband Proben von Stein und Licht (Carl Hanser Verlag, 2016) mit Spannung erwartet. Neben ihren Gedichten liest die Autorin zudem exklusiv für diese Lesung aus einem noch nicht abgeschlossenen Romanmanuskript vor.

Björn Kuhligk, geb. 1975 in Berlin, gehört seit über 15 Jahren zu den Protagonisten der deutschsprachigen Gegenwartslyrik. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände und Bücher mit kurzer Prosa, zuletzt die Sammlung Großraumtaxi. Berliner Szenen (Verbrecher Verlag, 2014). Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung (2015). Im Rahmen der Summer Edition stellt Kuhligk neue Gedichte aus seinem im Sommer erscheinenden Band Die Sprache von Gibralta (Hanser Berlin) vor.

Christoph Wenzel, geb. 1979 in Hamm, ist als Lyriker, Essayist, Herausgeber und Verleger des [SIC]-Literaturverlages Mitgestalter einer vielseitigen, unabhängigen Literaturszene auch über die Grenzen seiner Heimat Nordrhein-Westfalen hinaus. In seinem jüngsten Gedichtband lidschluss (Edition Korrespondenzen, 2015) erzählt er von den geografischen und gesellschaftlichen Veränderungen, die die Schließung der Zechen im Ruhrgebiet mit sich brachten.

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