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Morgenröte färbte ihre Wangen
Thüringer Autoren (antiquarisch)

Morgenröte färbte ihre Wangen

Goethe und Christiane

Albrecht Börner über die Schwierigkeiten eines filmischen Umgang mit Goethe und seinem Leben mit Christiane Vulpius: "Mein Anliegen war, das Besondere dieses eigenartigen Verhältnisses im Rahmen belegter Lebensdaten mit eingeschränkter Freiheit als glaubwürdig darzustellen. Ich brauche ihn nicht zum Klassiker zu ernennen, noch solche Erhebung zu bestreiten. Es geht nur um den Menschen Goethe, für den dieses Verhältnis zu Christiane wesentlich ist. Dieser Mensch Goethe hat nicht nur gegessen, getrunken, geliebt, er hat auch den "Werther"; den "Götz" und den "Faust" geschrieben, er hat im Mineral- und Tierreich geforscht, er hat Gärten angelegt, hat ein Theater geleitet, hat sich in der Weimarer Staatspolitik engagiert, hat ein Bergwerk und ein Landgut betrieben, hat dem Sinn des Lebens, der Welt und der Kunst nachgegrübelt, hat mit Leuten wie Schiller, Herder und Wieland darüber geredet. Und er ist als ein Herr in der geistigen Welt dem Herrn der politischen Welt in seiner Zeit, Napoleon, in Erfurt gegenübergetreten. Das und noch viel mehr macht die Persönlichkeit Goethes aus, ist aber in einem Film nicht darzustellen."

Börners Erzählung ist die Vorlage für den Film "Die Braut" von Egon Günther, der im Goethe-Jahr 1999 in die Kinos kam.

Autor: Albrecht Börner
Verlag: quartus-Verlag
Erscheinungsjahr: 2000
Bestellnummer: ISBN 3-931505-75-8

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